Welches Linux passt zu mir? Der Linux-Kompass für Umsteiger
Welches Linux passt zu mir? Diese Frage beantwortet der Linux-Kompass in drei Minuten. Er empfiehlt dir eine von sechs einsteigerfreundlichen Distributionen – und sagt dir ehrlich, was bei dir unter Linux nicht läuft, bevor du irgendetwas installierst.
So funktioniert der Kompass
Zwölf Fragen führen von deinem Gerät über deine Spiele und dein Stream-Setup bis zur Frage, wie viel du selbst einrichten willst. Was für dich keine Rolle spielt, überspringt der Kompass: Wer nicht streamt, bekommt keine Fragen zum Stream Deck.
Zuerst prüft er Hürden – Spiele mit Kernel-Anti-Cheat, Windows-Programme ohne Ersatz, Zubehör ohne Linux-Software. Erst danach geht es um Geschmack. Deshalb kann das Ergebnis auch lauten: Behalte Windows daneben. Das ist ehrlicher als eine Distribution, von der du nach zwei Tagen frustriert zurückwechselst.
Hinter der Empfehlung steckt eine feste Wertung mit Punkten und ein paar Regeln, die Anfänger vor Fehlgriffen schützen: Wer nichts einrichten will, bekommt zum Beispiel nie ein Rolling Release empfohlen. Getestet ist sie mit 17 Beispielpersonen und allen Kombinationen der Antworten. Deine Antworten bleiben in deinem Browser, es wird nichts gespeichert oder gesendet.
Den Kompass pflege ich selbst. Ich nutze Linux auf meinem PC und meinem Laptop und prüfe Distributionen, Anti-Cheat-Liste und Zubehör regelmäßig nach.
Muss ich jetzt umsteigen?
Nein, du hast Zeit. Windows 10 bekommt über das ESU-Programm noch bis zum 12. Oktober 2027 Sicherheitsupdates, und die Anmeldung dafür ist kostenlos möglich. Ursprünglich hatte Microsoft das Programm nur bis Oktober 2026 geplant und dann um ein Jahr verlängert.
Viele Rechner kommen allerdings gar nicht erst auf Windows 11. Microsoft verlangt TPM 2.0, Secure Boot und einen kompatiblen Prozessor – in der Praxis Intel ab der 8. Generation oder AMD ab Ryzen 2000, also Geräte ab etwa 2018. Ob dein Rechner das schafft, zeigt dir Microsofts App PC-Integritätsprüfung. Schafft er es nicht, bleibt er mit Linux weiter sicher nutzbar.
Genau deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, ohne Druck anzufangen: Probier Linux vom USB-Stick aus, solange Windows noch Updates bekommt.
So geht es weiter
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Alle sechs Empfehlungen mit Stärken, Schwächen und der richtigen Version zum Herunterladen.
Häufige Fragen
Das eine beste gibt es nicht – es hängt von deinem Rechner und deinen Programmen ab. Für die meisten Umsteiger sind Linux Mint und Zorin OS der sicherste Start, weil sie sich ähnlich wie Windows bedienen lassen. Wer vor allem spielt, ist mit Bazzite gut bedient. Der Kompass oben auf dieser Seite findet die passende Distribution für dich.
Ja, die meisten Spiele laufen über Steam und Proton. Ausnahmen sind Spiele mit bestimmtem Anti-Cheat wie Valorant, Fortnite oder Call of Duty. Welche das genau sind, steht unter Gaming unter Linux.
Ja. OBS Studio läuft unter Linux nativ, auch mit Hardware-Encoding. Für Stream Deck, GoXLR und Voicemeeter gibt es Ersatz aus der Community, Streamer.bot läuft nur experimentell. Die Details stehen unter Streamen unter Linux.
Nein. Du kannst Linux zuerst vom USB-Stick ausprobieren, ohne etwas zu verändern, und es danach neben Windows installieren. Beim Start wählst du dann, welches System hochfährt. Wie das geht, zeigt die Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Ja. Alle sechs Distributionen, die der Kompass empfiehlt, kosten nichts, auch nicht für Updates. Nur Zorin OS bietet zusätzlich eine kostenpflichtige Pro-Version mit Extras an – die kostenlose Core-Version reicht zum Umsteigen völlig.
Weil mehr Auswahl beim Umstieg nicht hilft. Die sechs decken die typischen Fälle ab: Windows-ähnlich und bewährt, modern, mit den meisten Anleitungen, aktuell, fürs Spielen und zum Basteln. Warum etwa Pop!_OS oder Debian fehlen, steht im Distributionen-Vergleich.
Stand: September 2026
